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Immobilienfotos

Wie viele Fotos braucht ein Immobilienexposé?

Für eine normale Wohnung oder ein Einfamilienhaus sind zehn bis zwanzig Bilder eine brauchbare Orientierung: ein starkes Titelbild, jeder Wohnraum einmal, Küche und Bad, der Außenbereich, der Grundriss. Feste Grenzen gibt es nicht — ein kleines Apartment braucht weniger, ein Haus mit Nebengebäuden mehr.

Wichtiger als die Zahl ist die Vollständigkeit. Ein Interessent baut sich beim Durchklicken einen Rundgang im Kopf zusammen. Fehlt eine wichtige Ansicht, entstehen Rückfragen oder Zweifel — die naheliegende Erklärung ist für viele, dass es dort etwas zu verbergen gibt. Zeigen Sie deshalb lieber ein ehrliches Bild vom kleinen Bad als gar keines.

Sortieren Sie die Bilder so, wie jemand durch die Immobilie gehen würde: außen, Eingang, Wohnbereich, Küche, Schlafräume, Bad, Nebenräume, Garten, Grundriss. Diese Reihenfolge liest sich von selbst und braucht keine Erklärung. Vermeiden Sie Wiederholungen — drei Aufnahmen desselben Wohnzimmers aus ähnlicher Richtung bringen nichts.

Wenn ein Raum leer, dunkel oder vollgestellt ist, ist die Lösung nicht, ihn wegzulassen. Ein aufgeräumtes oder digital eingerichtetes Bild desselben Raums beantwortet die Frage „Wie groß ist das und was passt da rein?“ — und genau die stellt sich jeder Interessent.

Faustregel Lieber jeden Raum einmal ordentlich als die Hälfte perfekt. Eine fehlende wichtige Ansicht kostet Anfragen.