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Immobilienfotos für Exposé und Portale

Das erste Bild entscheidet, ob ein Inserat überhaupt geöffnet wird. Zehn Fragen zu Anzahl, Auswahl, Technik und den rechtlichen Grenzen.

Wie viele Fotos braucht ein Immobilienexposé?

Für eine normale Wohnung oder ein Einfamilienhaus sind zehn bis zwanzig Bilder eine brauchbare Orientierung: ein starkes Titelbild, jeder Wohnraum einmal, Küche und Bad, der Außenbereich, der Grundriss. Feste Grenzen gibt es nicht — ein kleines Apartment braucht weniger, ein Haus mit Nebengebäuden mehr.

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Welche Räume müssen im Exposé zu sehen sein?

In jedes Exposé gehören: Außenansicht, Wohnzimmer, Küche, jedes Schlafzimmer, jedes Bad und der Außenbereich — Balkon, Terrasse oder Garten. Dazu der Grundriss. Alles andere ist Kür.

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Wie fotografiere ich eine Wohnung mit dem Smartphone?

Mit einem aktuellen Smartphone bekommen Sie brauchbare Innenaufnahmen, wenn Sie vier Dinge beachten: Tageslicht nutzen, die Kamera waagerecht halten, aus einer Raumecke fotografieren und vorher aufräumen. Der häufigste Fehler ist nicht die Kamera, sondern die Perspektive.

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Warum wirken meine Innenaufnahmen dunkel — und was hilft dagegen?

Innenaufnahmen werden dunkel, weil die Kamera auf das Fenster belichtet. Fenster sind um ein Vielfaches heller als der Raum; misst die Automatik über das ganze Bild, zieht sie die Belichtung herunter und der Raum säuft ab. Das Problem ist nicht die Lampe im Zimmer, sondern der Helligkeitsunterschied.

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Was ist eine Belichtungsreihe und wann brauche ich sie?

Eine Belichtungsreihe sind mehrere Aufnahmen desselben Motivs mit unterschiedlicher Helligkeit — typisch drei bis fünf, von deutlich zu dunkel bis deutlich zu hell. Zusammengerechnet ergibt das ein Bild, in dem sowohl der Raum als auch der Ausblick aus dem Fenster richtig belichtet sind. Sie brauchen sie immer dann, wenn Fenster im Bild sind, also bei fast jeder Innenaufnahme.

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Darf ich den Himmel auf einem Immobilienfoto austauschen?

In der Regel ja — der Himmel ist keine Eigenschaft der Immobilie, und niemand kauft ein Haus wegen des Wetters am Aufnahmetag. Die Grenze ist aber nicht das Motiv, sondern der Gesamteindruck: Die Bearbeitung darf keinen falschen Eindruck von Lage, Besonnung, Ausstattung oder Zustand erzeugen.

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Muss ich Nachbarn, Autokennzeichen und Personen unkenntlich machen?

Machen Sie identifizierbare Personen und Autokennzeichen grundsätzlich unkenntlich, wenn sie für das Inserat nicht erforderlich sind — und das sind sie praktisch nie. Ein ausnahmsloses Verbot ist es nicht: Mit Einwilligung, bei fehlender Erkennbarkeit oder in den Ausnahmefällen des Kunsturhebergesetzes kann eine Veröffentlichung zulässig sein. Für ein Immobilieninserat lohnt diese Prüfung aber selten — unkenntlich machen oder neu fotografieren ist schneller.

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Welche Bildgröße und welches Format brauchen die Portale?

Liefern Sie JPG im Querformat, mindestens 1.600 Pixel breit, besser 2.000 bis 3.000, und bleiben Sie unter etwa fünf Megabyte je Datei. Damit sind Sie bei den gängigen Portalen und in jedem PDF-Exposé auf der sicheren Seite. Die genauen Grenzwerte unterscheiden sich je Portal und ändern sich — im Zweifel im Hilfebereich des Portals nachsehen.

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Was kostet ein Immobilienfotograf — und wann lohnt er sich?

Für eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus liegen die Preise je nach Region und Umfang meist zwischen 200 und 500 Euro für einen Termin mit zehn bis zwanzig bearbeiteten Bildern. Luftaufnahmen mit Drohne, 360-Grad-Rundgänge und Videos werden separat berechnet und verdoppeln den Betrag schnell.

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Wie finde ich das richtige Titelbild für ein Inserat?

Nehmen Sie das Bild, das die stärkste Eigenschaft der Immobilie zeigt — und zwar das, was ein Käufer nicht ändern kann. Lage, Ausblick, Grundstück, Fassade, Lichteinfall. Alles, was sich renovieren lässt, ist ein schwaches Titelbild.

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