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Immobilienfotos

Wie fotografiere ich eine Wohnung mit dem Smartphone?

Mit einem aktuellen Smartphone bekommen Sie brauchbare Innenaufnahmen, wenn Sie vier Dinge beachten: Tageslicht nutzen, die Kamera waagerecht halten, aus einer Raumecke fotografieren und vorher aufräumen. Der häufigste Fehler ist nicht die Kamera, sondern die Perspektive.

Entscheidend für gerade Wände ist, dass Sie die Kamera nicht nach oben oder unten kippen. Sobald Sie neigen, laufen die senkrechten Kanten zusammen — das sind die berüchtigten stürzenden Linien. Schalten Sie das Gitternetz in der Kamera-App ein und richten Sie Türrahmen und Fensterlaibungen parallel zum Bildrand aus. Eine Aufnahmehöhe von etwa 1,20 bis 1,40 Metern ergibt dabei meist einen ausgewogenen Bildausschnitt.

Fotografieren Sie aus einer Raumecke heraus, nicht von der Tür aus mitten hinein. So sehen Interessenten zwei Wände und bekommen ein Gefühl für den Schnitt. Nutzen Sie die Weitwinkel-Linse nur, wenn es der Raum erzwingt — sie verzerrt die Ränder und lässt Räume größer erscheinen, als sie sind. Das rächt sich bei der Besichtigung.

Licht: Vorhänge auf, Rollläden hoch, alle Lampen an, Deckenlicht und Stehlampen zusammen. Ein leicht bewölkter Tag ist ideal. Gegen Fenster zu fotografieren führt fast immer zu dunklen Räumen mit ausgebrannter Fensterfläche — drehen Sie sich lieber um oder tippen Sie in der App auf eine dunkle Wandfläche, um die Belichtung darauf zu setzen.

Faustregel Aufräumen bringt mehr als jede Kamera. Fünfzehn Minuten Oberflächen leerräumen verbessern das Ergebnis stärker als ein Objektivwechsel.