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Was kostet ein Immobilienfotograf — und wann lohnt er sich?

Für eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus liegen die Preise je nach Region und Umfang meist zwischen 200 und 500 Euro für einen Termin mit zehn bis zwanzig bearbeiteten Bildern. Luftaufnahmen mit Drohne, 360-Grad-Rundgänge und Videos werden separat berechnet und verdoppeln den Betrag schnell.

Gerechnet wird das gegen die Provision. Bei einem Kaufpreis im mittleren sechsstelligen Bereich und einer fünfstelligen Provision entspricht ein Fototermin typischerweise einem niedrigen einstelligen Prozentsatz des Provisionserlöses. Ob sich das lohnt, hängt weniger am Honorar als an der Organisation — Schlüssel, Bewohner, Wetter, Wochenfrist.

Eindeutig sinnvoll ist der Fotograf bei hochpreisigen Objekten, bei schwierigem Licht, bei Altbauten mit hohen Räumen und bei allem, was Sie auch in der Zeitung zeigen. Verzichtbar ist er eher bei der kleinen Eigentumswohnung im Bestand, die ohnehin binnen zwei Wochen weg ist.

Der praktische Mittelweg: Sie fotografieren selbst sauber — Stativ, Tageslicht, aufgeräumt — und bessern die Bilder danach nach. Aufhellen, Farbstich entfernen, leere Räume einrichten, Garten auffrischen. Das kostet einen Bruchteil des Honorars und ist planbar.

Faustregel Nicht „Fotograf oder selbst machen“, sondern „welche Objekte“. Legen Sie eine Wertgrenze fest, ab der immer ein Fotograf kommt — dann müssen Sie nicht jedes Mal neu entscheiden.