Klassisches Home Staging mit echten Leihmöbeln liegt in Deutschland meist im vierstelligen Bereich; als Branchen-Faustregel wird gern rund ein Prozent des Angebotspreises genannt. Virtuelles Home Staging kostet deutlich weniger: Anbieter, die pro Bild abrechnen, verlangen üblicherweise 20 bis 40 Euro je Aufnahme; Monatspakete beginnen im zweistelligen Bereich — bei PropShift etwa bei rechnerisch 69 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 83 Euro bei monatlicher Zahlung, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer und für bis zu fünf gleichzeitig aktive Objekte.
Der Unterschied liegt nicht nur im Preis. Echtes Staging bindet Möbel, Transport, Auf- und Abbau, Lagerkosten und mindestens zwei Termine in der Wohnung; dazu die Absprache mit Eigentümern oder Mietern. Virtuelles Staging braucht ein brauchbares Foto und ein paar Minuten. Dafür können Sie denselben Raum in mehreren Stilrichtungen zeigen, statt sich für eine entscheiden zu müssen.
Rechnen Sie es an einem normalen Auftrag durch: Für einen Fototermin mit zehn bis zwanzig bearbeiteten Bildern zahlen Sie je nach Region 200 bis 500 Euro. Bei digitaler Einrichtung kommen dazu die Kosten des Stagings — je nach Modell pro Bild oder als Abo. Weg fallen Möbelmiete, Transport sowie Auf- und Abbau, also der Teil, der beim echten Staging den vierstelligen Betrag ausmacht.
Was echtes Staging kann und die digitale Variante nicht: Es wirkt auch bei der Besichtigung. Wenn Interessenten vor Ort in leeren Räumen stehen, hilft ein schönes Foto nur begrenzt. Bei hochpreisigen Objekten ist die Kombination sinnvoll — echte Möbel für die Besichtigung, digitale Varianten für die Anzeige.