Seriös lässt sich das nicht als feste Zahl beantworten — wer Ihnen „30 Prozent schneller“ verspricht, rechnet mit Werten aus fremden Märkten. Belastbare deutsche Untersuchungen, die andere Einflüsse sauber herausrechnen, gibt es für digital möblierte Inserate nicht. Was sich begründen lässt: Eingerichtete Darstellungen helfen, Nutzungsmöglichkeiten zu erkennen.
Der Mechanismus ist einfach. In der Trefferliste eines Portals konkurriert Ihr Inserat mit dreißig anderen um einen Sekundenbruchteil Aufmerksamkeit. Ein leerer weißer Raum liefert dem Auge nichts, woran es hängen bleibt. Ein eingerichteter Raum liefert Maßstab, Nutzung und Stimmung auf einen Blick — und damit einen Grund hinzusehen.
Ob das bei Ihren Objekten mehr Aufrufe, längere Betrachtung oder bessere Anfragen bringt, können Sie messen, statt es zu glauben: Inserieren Sie zwei vergleichbare Objekte unterschiedlich, oder tauschen Sie nach zwei Wochen die Bilderstrecke und vergleichen Sie die Aufrufzahlen des Portals. Das ist der einzige Beleg, der für Ihren Markt gilt.
Was Staging sicher nicht ausgleicht: einen zu hohen Preis, eine schwierige Lage oder einen Sanierungsstau. Wenn eine Wohnung seit Monaten steht, liegt es selten an den Fotos. Prüfen Sie erst den Preis, dann die Bilder.