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Video und Social Media

Hochformat oder Querformat?

Hochformat 9:16 für bildschirmfüllende Formate — Reels, Stories, TikTok. Querformat 16:9 für die Website, für YouTube und für das eingebettete Video im Exposé. Feedbilder, Karussells und Anzeigenplatzierungen verlangen wieder eigene Zuschnitte; „Social Media“ ist kein einheitliches Format.

Der Grund ist die Nutzung: Auf dem Telefon wird senkrecht gescrollt, und ein Querformat füllt in einem Reel nur einen Bruchteil des Bildschirms. Wer dort im falschen Format postet, bekommt Balken statt Aufmerksamkeit.

Praktisch heißt das für die Aufnahme: Wenn Sie vor Ort filmen, nehmen Sie die wichtigen Einstellungen zweimal auf — einmal hoch, einmal quer. Das kostet kaum Zeit und erspart später die Entscheidung, welches Format Sie opfern. Wenn nur eines geht, richten Sie sich nach dem wichtigsten Veröffentlichungskanal, halten Sie das Hauptmotiv mittig und lassen Sie Rand für spätere Zuschnitte — einen geometrischen Vorteil hat keines der beiden Formate.

Wenn Ihr Video aus Standbildern entsteht, ist das Thema entschärft: Fotos lassen sich für beide Formate unterschiedlich ausschneiden und mit langsamen Schwenks füllen. Dann bekommen Sie aus einem Bildersatz zwei Videofassungen ohne zusätzlichen Dreh.