Zwischen 15 und 45 Sekunden. Kürzer wirkt abgehackt, länger verlieren Sie die Zuschauer, bevor der Preis kommt. Bei einem außergewöhnlichen Objekt darf es bis zu einer Minute gehen — aber dann muss in jeder Sekunde etwas passieren.
Wichtiger als die Gesamtlänge sind die ersten zwei Sekunden. Sie entscheiden, ob weitergewischt wird. Beginnen Sie deshalb mit dem stärksten Bild, nicht mit einem Logo-Vorspann und nicht mit einer Begrüßung. Titel und Branding können am Ende stehen, wo sie bei denen ankommen, die bis dahin geblieben sind.
Rechnen Sie mit zwei bis drei Sekunden je Bild. Bei 30 Sekunden sind das zehn bis fünfzehn Aufnahmen — genug für Außenansicht, Wohnbereich, Küche, Bad, Schlafzimmer, Außenbereich und Grundriss. Wer zwanzig Bilder hineinpresst, erzeugt Hektik statt Interesse.
Und planen Sie für den Ton, der nicht läuft: Ein großer Teil der Zuschauer sieht Videos stumm. Alles Wichtige — Ort, Zimmerzahl, Fläche, Preis — gehört deshalb als Text ins Bild, nicht nur in die Sprecherstimme.