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Video und Social Media

Was postet ein Makler auf Instagram, wenn gerade nichts im Angebot ist?

Das, was Eigentümer wirklich beschäftigt: Wie läuft der Markt vor Ort? Was ist mein Haus wert? Welche Unterlagen brauche ich? Was kostet ein Verkauf? Diese Inhalte funktionieren unabhängig vom Bestand und sprechen genau die Menschen an, die in einem oder zwei Jahren verkaufen.

Vier Formate tragen einen Kanal durch das Jahr. Erstens kurze Antworten auf einzelne Fragen — dieselben, die Sie ohnehin täglich am Telefon beantworten. Zweitens Vorher/Nachher-Beispiele aus abgeschlossenen Vermarktungen. Drittens lokale Marktbeobachtungen: welche Straßen gefragt sind, wie lange Objekte stehen. Viertens Sie selbst: Wer Sie sind, wie Sie arbeiten, warum jemand Sie beauftragen sollte.

Was nicht funktioniert, sind Zitatbilder, Feiertagsgrüße und allgemeine Immobilienweisheiten ohne Ortsbezug. Davon gibt es genug, und sie beantworten keine Frage. Der Unterschied zwischen einem Kanal, der Anfragen bringt, und einem, der nur läuft, ist fast immer der lokale Bezug.

Planen Sie in Serien statt in Einzelbeiträgen. Zehn Fragen aus dem Alltag ergeben zehn kurze Videos, die Sie an einem Nachmittag aufnehmen und über zwei Monate verteilen. Das ist der einzige Weg, wie Social Media neben dem Tagesgeschäft durchhaltbar bleibt.