Für die Vermarktung des einzelnen Objekts selten, für Ihre Sichtbarkeit oft. Wer ein Exposé anklickt, hat sich schon entschieden hinzusehen — dort ändert ein Video wenig. Der Wert entsteht auf Instagram, Facebook und TikTok, wo Video zusätzliche Reichweite schaffen kann. Der einzige Weg dorthin ist es nicht: Auch Einzelbilder und Karussells erreichen Nutzer; entscheidend sind Zielgruppe, Inhalt und Format.
Der zweite Wert liegt im Eigentümergespräch. Ein Makler, der zeigen kann „So sieht ein Objekt bei uns aus, und so viele Menschen haben es gesehen“, argumentiert nicht über Provision, sondern über Leistung. Für die Akquise ist das oft mehr wert als für den Verkauf selbst.
Rechnen Sie es deshalb nicht gegen den einzelnen Auftrag. Ein Video, das eine Stunde kostet und einmal erstellt wird, läuft auf mehreren Kanälen, bleibt im Profil stehen und ist beim nächsten Akquisetermin ein Arbeitsbeispiel. Die Frage ist nicht, ob sich dieses eine Video rechnet, sondern ob Sie regelmäßig veröffentlichen.
Unwirtschaftlich wird es bei aufwendiger Produktion: Filmteam, Kamerafahrten, Drohne, Schnittdienstleister. Das lohnt sich bei hochpreisigen Objekten und für die eigene Außendarstellung, nicht für die Bestandswohnung im mittleren Segment. Dort ist ein Video aus den vorhandenen Fotos die richtige Größenordnung.