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Grundrisse

2D oder 3D — welcher Grundriss überzeugt mehr?

Nehmen Sie beide, aber mit unterschiedlicher Aufgabe: Der 2D-Grundriss ist die Sachinformation und gehört in jedes Exposé. Der 3D-Grundriss ist das Verkaufsbild und lohnt sich dort, wo der Schnitt erklärungsbedürftig oder die Wohnung leer ist.

Der 2D-Plan gewinnt beim Vergleichen. Wer drei Wohnungen nebeneinanderlegt, will Flächen und Anordnung ablesen, nicht Möbel bewundern. Er ist außerdem eindeutig: Jeder Quadratmeter steht da, wo er hingehört, und niemand kann sich über perspektivische Effekte täuschen.

Der 3D-Plan mit Möblierung gewinnt beim Vorstellen. Er zeigt auf einen Blick, dass ein Esstisch für sechs Personen hineinpasst und wo ein Doppelbett stehen kann. Besonders stark ist er bei leerstehenden Objekten, bei verwinkelten Altbauwohnungen und bei Dachgeschossen mit Schrägen, weil er die nutzbare Fläche zeigt statt der gemessenen.

Wenn Sie sich entscheiden müssen, nehmen Sie den 2D-Plan. Ein Exposé ohne 3D-Darstellung ist unvollständig im Marketing, ein Exposé ohne 2D-Grundriss ist unvollständig in der Sache — und das fällt stärker negativ auf.